Auf diesem Bild ist eine Person zu sehen, die eine Ausbildung des Bauzeichners/in absolviert. Dieser Beruf ist sehr wichtig für die Planung und Umsetzung von Bauprojekten aller Art.

Empfohlener Schulabschluss

Realschulabschluss

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsgehalt

Ø 870

Voraussetzungen als Bauzeichner/in

Theorie 🎓

3 Jahre
Ø 870 / Monat

In der Berufsschule lernt man, wie man Baupläne erstellt und interpretiert. Man lernt die verschiedenen Arten von Bauwerken kennen und wie sie funktionieren. Man lernt auch, welche Materialien für den Bau eines bestimmten Gebäudes am besten geeignet sind.

Praxis 💼

Ø 1900 / Monat

In der Praxis lernt man die verschiedenen Arten von Bauzeichnungen kennen. Man lernt, wie man einen Grundriss erstellt, eine Ansicht zeichnet und ein Profil anlegt. Außerdem lernt man, wie man mit den verschiedenen Zeichenprogrammen umgeht.

Ausbildung

Die Ausbildung als Bauzeichner/in dauert in der Regel drei Jahre. In dieser Zeit lernen die Azubis alles, was sie für ihren Beruf wissen müssen. Sie lernen zum Beispiel, wie man Häuser und andere Gebäude plant, zeichnet und konstruiert. Außerdem lernen sie, wie man Baustoffe auswählt und welche Gesetze und Vorschriften beim Bau eines Hauses zu beachten sind. Am Anfang der Ausbildung stehen vor allem theoretische Lerninhalte auf dem Stundenplan. Die Azubis lernen in den ersten Monaten beispielsweise die Grundlagen der Architektur und des Baurechts. Im Laufe der Ausbildung kommen immer mehr praktische Aufgaben hinzu. So zeichnen die Azubis beispielsweise Pläne für Hausan- oder Umbauten anhand von Skizzen oder Fotos. Oder sie erstellen computergestützte 3D-Ansichten von Gebäuden. In den letzten Monaten der Ausbildung arbeiten die Azubis schließlich an einem Praxisprojekt, das sie selbstständig planen und umsetzen müssen. Dabei können sie zeigen, was sie in den vergangenen Jahren gelernt haben – und ob sie bereit sind für den Beruf als Bauzeichner/in."

Arbeitsalltag

Der Arbeitsalltag eines Bauzeichners ist sehr abwechslungsreich. Er beginnt meist mit der Erstellung von Plänen und Zeichnungen für neue Bauprojekte. Dabei muss er sich genau an die Vorgaben des Architekten oder Bauingenieurs halten. Anschließend werden die Unterlagen an die ausführenden Firmen weitergeleitet. Wenn das Bauvorhaben bereits in der Umsetzung ist, überprüft der Bauzeichner regelmäßig, ob alle Arbeiten nach Plan verlaufen. Bei Abweichungen kann er entsprechende Korrekturen vornehmen. Auch bei Problemen mit den Baumaterialien ist er oft gefragt und sucht gemeinsam mit den Handwerkern nach Lösungen. Neben seiner zeichnerischen Tätigkeit hat der Bauzeichner häufig auch organisatorische Aufgaben zu erledigen, etwa die Kontaktpflege zu den Behörden oder die Koordination der verschiedenen Gewerke am Baustellen.