Auf diesem Bild ist eine Person zu sehen, die eine Ausbildung zum/r Tiefbaufacharbeiter/in absolviert.

Empfohlener Schulabschluss

Hauptschulabschluss

Ausbildungsdauer

2 Jahre

Ausbildungsgehalt

Ø 790

Voraussetzungen als Tiefbaufacharbeiter/in

Theorie 🎓

2 Jahre
Ø 790 / Monat

In der Berufsschule lernt man die Grundlagen des jeweiligen Handwerks. So lernt man beispielsweise, wie man verschiedene Werkstoffe verarbeitet, welche Geräte und Maschinen es gibt und wie man sie richtig bedient. Außerdem lernst du, wie du deine Arbeit organisierst und planst.

Praxis 💼

Ø 1600 / Monat

In der Praxis lernt man, wie man ein Bauprojekt von Anfang bis Ende plant und durchführt. Man lernt, wie man die verschiedenen Arbeitsschritte ausführt und welche Werkzeuge dafür nötig sind. Außerdem lernt man, wie man mit anderen Handwerkern zusammenarbeitet und Probleme löst.

Ausbildung

Die Ausbildung als Tiefbaufacharbeiter/in dauert in der Regel zwei Jahre. Während dieser Zeit lernst du die verschiedenen Arbeitsschritte und -abläufe im Tief- und Straßenbau kennen. Zu deinen Aufgaben gehört es beispielsweise, Baugruben auszuheben oder Kanalsysteme zu verlegen. Außerdem musst du Baustellen einrichten und sie nach Beendigung der Arbeiten wieder rückstandslos herrichten. Ein weiterer Schwerpunkt deiner Ausbildung ist die Verwendung von Maschinen und Geräten im Tief- und Straßenbaubereich. Dazu gehören unter anderem Minibagger, Radlader oder Rüttelplatten.

Arbeitsalltag

In der Regel beginnt der Arbeitstag für einen Tiefbaufacharbeiter/in um 7 Uhr. Die erste Aufgabe ist dann meist das Aufräumen und Saubermachen des Arbeitsplatzes sowie das Herrichten der Werkzeuge und Geräte. Danach wird mit den eigentlichen Arbeiten begonnen. Dazu gehören unter anderem Gruben ausheben, Kanalisationen verlegen oder Straßen anlegen. Je nachdem, welche Art von Tiefbaumaßnahme gerade vorgenommen wird, kann es auch notwendig sein, Beton anzumischen und zu verarbeiten. Natürlich ist auch immer wieder Körperkraft gefragt, beispielsweise beim Transport schwerer Baumaterialien. Der Arbeitstag endet in der Regel gegen 16 Uhr.